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News aus der
Wirtschaftsförderung

Aktuelles und Interessantes
aus dem Süden Hamburgs

08.09.2026
Neues KMU-Förderprogramm für den Landkreis Harburg wird vorgestellt
Veranstaltung in Winsen/Luhe informiert über Finanzierung und Fördermöglichkeiten für Investitionen

Mitte Oktober startet im Landkreis Harburg ein neues Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen. Gefördert werden arbeitsplatzsichernde und -schaffende Investitionen sowie Digitalisierungsprojekte mit Zuschüssen von bis zu 45.000 Euro. Erstmals öffentlich vorgestellt wird das Programm am Dienstag, 15. September 2026, bei der Veranstaltung „Wirtschaftsförderung vor Ort“ in Winsen.

Unter dem Titel „Investieren in herausfordernden Zeiten – Wie sich Unternehmensinvestitionen heute erfolgreich finanzieren lassen und welche Fördermöglichkeiten es gibt“ geht es ab 18 Uhr im Kreishaus B, Schloßplatz 6, um Finanzierungsmöglichkeiten und öffentliche Unterstützung für geplante Investitionen.

Denn auch wenn sich die Geschäftslage zuletzt leicht verbessert hat, bleiben die Rahmenbedingungen für viele Unternehmen anspruchsvoll. Hohe Kosten, Fachkräftemangel, Digitalisierung und unsichere Märkte treffen auf höhere Zinsen und eine zurückhaltendere Kreditvergabe. Gleichzeitig können gerade Investitionen in neue Technologien, Produkte, Maschinen oder Betriebserweiterungen dazu beitragen, Unternehmen wettbewerbsfähig und zukunftsfähig aufzustellen.

Bei der Veranstaltung erläutert Sven Heitmann von der IHK Lüneburg-Wolfsburg, welche Chancen antizyklisches Investieren bieten kann und worauf Unternehmen bei der Finanzierung achten sollten. Stefan Harwardt von der NBank stellt öffentliche Finanzierungshilfen von Förderkrediten bis zu Bürgschaften vor. Anschließend informiert Thomas Nordmann von der Stabsstelle Kreisentwicklung / Wirtschaftsförderung / Mobilität des Landkreises Harburg über das neue KMU-Förderprogramm des Landkreises und erklärt, welche Vorhaben gefördert werden und welche Voraussetzungen gelten. Im Anschluss besteht Gelegenheit für individuelle Fragen, Gespräche mit den Referenten und den Austausch mit anderen Unternehmen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung telefonisch unter (04171) 693-555, per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@lkharburg.de oder online unter
www.landkreis-harburg.de/finanzierungshilfen .

„Wirtschaftsförderung vor Ort“ ist eine Veranstaltungsreihe des Landkreises Harburg in Kooperation mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Sie richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer sowie weitere Interessierte im Landkreis und informiert über aktuelle wirtschaftliche Themen, Beratungsangebote und Fördermöglichkeiten.

07.09.2026
Fachforum Digitalisierung zeigt Anwendungen für KMU und Behörden
Mit Praxisbeispielen zu Drohnenlösungen, 5G-Campusnetzen, KI-Anwendungen und digitaler Vermessung

Digitalisierung wird dort greifbar, wo sie im Alltag tatsächlich etwas verändert: wenn Abläufe einfacher werden, Daten schneller nutzbar sind oder technische Systeme Aufgaben übernehmen, die bisher viel Zeit gebunden haben. Genau um solche Anwendungen ging es beim Fachforum „Digitalisierung in KMU und Behörden“ der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH.

Im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation in Buchholz in der Nordheide kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Verwaltungen, Forschung und Technologieentwicklung zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie moderne Technologien heute bereits eingesetzt werden können – und was kleine und mittlere Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen davon haben.

Das Fachforum zeigte eine breite Auswahl praktischer Anwendungen. Dazu gehörten zum Beispiel KI-Multiagenten für betriebliche Prozesse, digitale Zwillinge für Produktion und Infrastruktur und moderne Vermessungstechnik. Einen besonderen Praxisbezug hatten auch Drohnenlösungen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Sie können Rettungskräfte und Polizei unterstützen, wenn Einsatzlagen schnell erfasst, schwer zugängliche Bereiche erkundet oder Abläufe dokumentiert werden müssen.

Auch 5G-Campusnetze spielten eine wichtige Rolle. Anhand konkreter Beispiele wie zum Beispiel dem 5G-Reallabor im TIP Innovationspark Nordheide wurde deutlich, welche Bedeutung stabile, leistungsfähige und sichere Datenverbindungen für den unternehmerischen Alltag haben können – etwa bei vernetzten Maschinen, Sensorik, mobilen Systemen oder Anwendungen, die Daten nahezu in Echtzeit übertragen und auswerten müssen.

Für die WLH stand dabei nicht die Technik allein im Vordergrund. Entscheidend ist, wie der Weg von der technologischen Möglichkeit zur Anwendung im Betrieb gelingt. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist dieser Schritt häufig anspruchsvoll. Viele Betriebe kennen ihre Herausforderungen sehr genau: Prozesse kosten zu viel Zeit, Daten werden noch nicht konsequent genutzt, Schnittstellen fehlen oder neue Anwendungen lassen sich im laufenden Betrieb nur schwer einführen.

Der Technologietransfer muss deshalb zu den Anforderungen des Mittelstands passen. Lösungen müssen verständlich, realistisch und anschlussfähig sein. Sie müssen sich an konkreten betrieblichen Fragen orientieren und nicht an abstrakten Zukunftsszenarien.

Hier setzt die Arbeit der Wirtschaftsförderung an. Die WLH bringt Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Technologieanbieter und Verwaltung zusammen. Gemeinsam mit Netzwerkpartnern unterstützt sie dabei, erste Ansätze zu sortieren, passende Kontakte herzustellen und aus Ideen praxistaugliche Projekte zu entwickeln.

Das Fachforum machte deutlich, welche Rolle der Landkreis Harburg dabei einnehmen kann. Digitalisierung findet nicht nur in großen Zentren oder weit entfernten Forschungsumgebungen statt. Auch in der Region entstehen Anwendungen, Netzwerke und Kooperationen, die Unternehmen und Verwaltungen beim nächsten Schritt unterstützen können.

Neben den Fachvorträgen und Live-Einblicken bot die Veranstaltung viel Raum für Gespräche. Viele Fragen entstanden direkt aus der betrieblichen oder behördlichen Praxis: Welche Technologie passt zu welchem Problem? Welche Voraussetzungen braucht ein Einstieg? Welche Partner können helfen? Und wie lässt sich Digitalisierung so gestalten, dass sie im Arbeitsalltag tatsächlich entlastet?

Impressionen in Bildern vom vergangenen Fachforum Digitalisierung in KMU und Behörden finden Sie hier …

Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen, die eigene Digitalisierungsfragen besprechen möchten, können sich an die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg wenden.

Ansprechpartner ist Dr. Timo Maurer, Innovationsmanager der WLH. Kontakt unter maurer@wlh.eu oder Telefon (04181) 92360.

Die Projektpartner bringen die Entwicklung am „Bilmer Berg II“ mit großen Schritten voran. V.l.n.r.: Mathias Engel (NBank), Manfred Cohrs (WLH-Aufsichtsrat), Mario Leupold (Geschäftsführer der WLG Wirtschaftsförderungs-GmbH für Stadt und Landkreis Lüneburg), Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, WLH-Geschäftsführer Jens Wrede, Ulrich Stock (Vorstandssprecher der Volksbank Lüneburger Heide eG) und Thomas Grambow (WLH-Aufsichtsrat). © WLH Wirtschaftsförderung
07.06.2026
Gewerbegebiet „Bilmer Berg II“: Erste Unternehmen können schon Ende des Jahres starten
Beim „Bilmer Bergfest“ informierten die Stadt Lüneburg, die WLH und Kooperationspartner über den Projektstand

Im Gewerbegebiet „Bilmer Berg II“ in Lüneburg können erste Unternehmen voraussichtlich Ende dieses Jahres mit dem Bau ihrer Betriebsstandorte beginnen. Die Erschließung der Fläche liegt im Zeitplan: Der erste Bauabschnitt soll im Herbst 2026 termingerecht fertiggestellt werden. Darüber informierten die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH und ihre Kooperationspartner am Freitag, 5. Juni 2026, beim „Bilmer Bergfest“ im künftigen Gewerbegebiet.

Rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Verwaltung nahmen an der Veranstaltung teil.  Neben Informationen zum Baufortschritt und zur weiteren Gebietsentwicklung bot das „Bilmer Bergfest“ Gelegenheit zum Austausch mit den Projektbeteiligten und gab zudem Einblicke in die spannenden archäologischen Funde, die Grabungen auf dem Areal zu Tage befördert hatten.

Klicken Sie hier für einen Blick in unsere Bilder-Galerie zum „Bilmer Bergfest“ …

Mit dem Gewerbegebiet „Bilmer Berg II“ entsteht im Südosten Lüneburgs ein neuer Wirtschaftsraum mit einer Größe von insgesamt rund 50 Hektar. Für gewerbliche Ansiedlungen stehen künftig rund 29 Hektar Baufläche zur Verfügung. Die Entwicklung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Neben Gewerbeflächen sind Ausgleichsflächen sowie der Erhalt vorhandener Grün- und Waldstrukturen Teil des Gesamtkonzepts. Zudem sieht der Bebauungsplan rund sieben Hektar für den Gemeinbedarf vor, insbesondere für die geplante Entwicklung eines Sportparks.

Die Nachfrage nach den Gewerbegrundstücken ist hoch: Bereits rund ein Viertel der verfügbaren Fläche ist vermarktet beziehungsweise für Unternehmen reserviert. Das Interesse kommt aus unterschiedlichen Branchen. Dazu zählen insbesondere mittelständische Betriebe aus Handel, Handwerk, Produktion und Dienstleistung.

Die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH entwickelt die Gewerbegebietserweiterung im Auftrag der Hansestadt Lüneburg und mit Unterstützung der Wirtschaftsförderungs-GmbH für Stadt und Landkreis Lüneburg (WLG). Grundlage ist ein städtebaulicher Vertrag. Weitere Partner des interkommunalen Projektes sind die Volksbank Lüneburger Heide eG, die Gesellschaft für Entwickeln und Bauen (GEB) sowie die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank). Die WLH investiert rund 40 Millionen Euro in die Erschließung und bauliche Vorbereitung des Standortes.

STIMMEN AUS DER WIRTSCHAFT ZUM PROJEKT BILMER BERG II

Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch betonte das positive Signal, das die Entwicklung des Areals für den Wirtschaftsstandort setzt: „Wir mussten in der Vergangenheit mit H.B. Fuller, Yanfeng und Jungheinrich einige schwierige Wirtschafts-Nachrichten für unseren Standort Lüneburg verkraften. Umso wichtiger ist das große Interesse von Unternehmen, die sich am Bilmer Berg ansiedeln oder dort expandieren möchten. Das ist ein starkes Signal: Lüneburg bleibt ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Gemeinsam mit allen Beteiligten setzen wir alles daran, diese Entwicklung weiter zu stärken. Gleichzeitig kommen die aktuellen Baufortschritte nicht nur der Wirtschaft zugute, sondern auch dem Sport in unserer Stadt. Unser Ziel ist es, hier moderne Sportanlagen zu schaffen, die die bestehende Infrastruktur in Lüneburg sinnvoll ergänzen und nachhaltig verbessern.“

WLH-Geschäftsführer Jens Wrede hob die gute Zusammenarbeit der beteiligten Partner hervor: „Seit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan im Frühjahr 2023 sind wir schnell und mit großen Schritten vorangekommen. Das ist auch ein Ergebnis der engen und verlässlichen Kooperation mit der Hansestadt Lüneburg, der WLG und den weiteren Partnern. Der Bilmer Berg ist ein gutes Beispiel dafür, wie interkommunale Zusammenarbeit in der Standortentwicklung konkret wirken kann. Bei der Ansiedlung von Unternehmen legen wir Wert auf eine hohe Arbeitsplatzdichte und auf die Schaffung neuer, qualifizierter Arbeitsplätze vor Ort.“

Die WLG Wirtschaftsförderungs-GmbH für Stadt und Landkreis Lüneburg unterstützt die Vermarktung der Gewerbeflächen und ist an der Auswahl der Ansiedlungsinteressenten beteiligt. WLG-Geschäftsführer Mario Leupold: „Bilmer Berg II schafft dringend benötigte Flächen für regionale Unternehmen und Neuansiedlungen. Damit entstehen neue Impulse für den Wirtschaftsstandort, für Arbeitsplätze und für die Wirtschaftskraft in Lüneburg. Die exzellente Anbindung an die A39 und die Nähe zum Binnenhafen mit Güterbahn sind wichtige Standortargumente. Zugleich zeigt das Projekt, welchen Mehrwert die landkreisübergreifende Zusammenarbeit der Wirtschaftsförderungseinrichtungen bietet.“

Auch Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg, unterstreicht die Bedeutung zusätzlicher Gewerbeflächen: „Das Bilmer Bergfest macht sichtbar, was unsere Region braucht: Platz für Ideen, Investitionen und Wachstum. Mit dem Projekt Bilmer Berg II entstehen dringend benötigte Gewerbeflächen für Unternehmen, die sich entwickeln und Zukunft gestalten wollen. Das ist eine gute Nachricht für Lüneburg und die gesamte Region – und ein starkes Zeichen dafür, was gelingen kann, wenn landkreisübergreifend nach vorne gedacht wird.“

Ebenso positiv bewertet die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade das Projekt. Hauptgeschäftsführer Matthias Steffen: „Für viele Handwerksbetriebe ist der Mangel an geeigneten Gewerbeflächen inzwischen ein echtes Wachstumshemmnis. Zahlreiche Unternehmen möchten expandieren, ihre Kapazitäten erweitern oder zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen, finden dafür aber kaum passende Standorte. Das Gewerbegebiet Bilmer Berg II schafft diese dringend benötigten Perspektiven und eröffnet auch dem Handwerk neue Entwicklungsmöglichkeiten.“

21.05.2026
„Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten“
„Wirtschaftsförderung vor Ort“ in Salzhausen am 9. Juni 2026

Angesichts des demographischen Wandels ist der Generationswechsel in vielen Unternehmen ein aktuelles Thema. Eine Unternehmensübergabe bzw. -übernahme ist zumeist ein sehr komplexer Vorgang – sowohl innerhalb der Familie als auch an Externe. Die rechtzeitige und systematische Vorbereitung der Unternehmensnachfolge ist eine wesentliche Voraussetzung für den dauerhaften Erhalt des Betriebes und die Sicherung der Arbeitsplätze. Zudem kann eine Betriebsübernahme für die „Übernehmenden“ oder Personen, die sich gern selbstständig machen wollen, eine gute Alternative zu einer klassischen Existenzgründung sein.

Doch an was sollte im Vorfeld der Nachfolge bzw. Übernahme gedacht werden? Gibt es für die „Abgebenden“ einen Plan für die persönliche Zukunft? Wie finde ich eine geeignete Person für die Nachfolge? Auf was sollten sich die „Übernehmenden“ einstellen? Und wer kann mir bei Fragen helfen?

Die Stabsstelle Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung/Mobilität des Landkreises Harburg und die Samtgemeinde Salzhausen laden Sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wirtschaftsförderung vor Ort“ ganz herzlich zur Infoveranstaltung ein:
„Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten: Chancen erkennen und wirkungsvoll auf den Weg bringen“
Zeit: Dienstag, 9. Juni 2026, um 18:00 Uhr 
Ort: Haus der Zukunft, Rathausplatz 1, 21376 Salzhausen
Sonja Bausch, Nachfolgemoderatorin bei der IHK Lüneburg-Wolfsburg, und Hanna Kleutsch, Nachfolgeberaterin der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade beleuchten die wichtigsten Aspekte einer Unternehmensnachfolge – von den ersten Überlegungen bis zur Übernahme. Beide beraten als Nachfolgemoderatorinnen unabhängig und neutral die Unternehmer/innen und ihre potentiellen Nachfolger/innen. Dabei verfügen beide Expertinnen über ein großes Netzwerk und arbeiteten eng zusammen. Die Veranstaltung soll helfen, den sprichwörtlichen „roten Faden“ zu finden und über die verschiedenen Beratungsangebote und Fördermöglichkeiten rund um Übergabe und Nachfolge zu informieren.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Fr., 5. Juni .2026 per Mail an wirtschaftsfoerderung@lkharburg.de, unter Telefon (04171) 693-555 oder über die Homepages des Landkreises Harburg unter http://www.landkreis-harburg.de/unternehmensnachfolge.
Eine Autogrammkarte von Linn und Lea, erfolgreich mit Podcastformaten wie "Mord auf Ex".
08.05.2026
Auf Ex Productions zieht weiter
Produktionsfirma hinter Erfolgsformaten wie „Mord auf Ex“ weiter auf Wachstumskurs

Wenn junge Unternehmen aus dem Gründerzentrum herauswachsen, ist das kein Abschied. Es ist genau der Moment, für den Orte wie das ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation geschaffen wurden: Die Auf Ex Productions GmbH war in den vergangenen eineinhalb Jahren Mieterin bei uns im ISI-Zentrum in Buchholz. Die Produktionsfirma hinter erfolgreichen Podcast- und Erzählformaten wie „Mord auf Ex“, „True Love“, „Tiefe Spuren“, „Die Jägerin“ und „Die Nachbarn“ zieht nun in eigene, größere Räume. Dort entstehen mehr Platz für das Team und ein eigenes Studio.

Für Auf Ex Productions ist der Umzug der nächste Schritt in der Entwicklung des Unternehmens. Zugleich ist er ein gutes Beispiel dafür, welche Rolle flexible Räume in einer Wachstumsphase spielen können. Denn nicht jedes junge Unternehmen braucht sofort eine große, langfristige Büro- oder Studio-Lösung. Oft geht es zunächst darum, professionell arbeiten zu können, ohne sich räumlich zu früh festzulegen.

Im ISI-Zentrum fand Auf Ex Productions dafür passende Bedingungen: flexible Büroräume, kurze Wege, technische Ausstattung und die Möglichkeit, bei Bedarf unkompliziert zusätzliche Räume für Besprechungen oder Termine zu nutzen. „Das ISI-Zentrum war für uns in einer wichtigen Wachstumsphase genau der richtige Ort“, sagt Stefan Weikert, Geschäftsführer der Auf Ex Productions GmbH.

Stefan Weikert, Geschäftsführer von Auf Ex Productions. „Wir konnten hier professionell arbeiten und zugleich flexibel bleiben. Gerade diese Mischung war für uns wertvoll: verlässliche Räume, gute Ausstattung, kurze Wege und die Möglichkeit, je nach Bedarf zusätzliche Flächen zu nutzen. Das hat uns geholfen, uns auf den Aufbau und die Weiterentwicklung unseres Unternehmens zu konzentrieren.“

Unser Team sagt: „Danke!“ für die gemeinsame Zeit im Haus und wünscht am neuen Standort viel Erfolg.

Für Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen, die selbst den nächsten Schritt planen, bietet das ISI-Zentrum in Buchholz flexible Büros, Coworking-Arbeitsplätze sowie Meeting- und Seminarräume – ergänzt durch Gründungsservice, Netzwerk und persönliche Unterstützung direkt vor Ort.

Multidos Hamburg GmbH feiert Spatenstich für neuen Unternehmenssitz im TIP Innovationspark Nordheide (Buchholz).
23.04.2026
Multidos Hamburg GmbH feiert Spatenstich in Buchholz
Innovatives Pharmaunternehmen errichtet Neubau im TIP Innovationspark Nordheide

Mit dem offiziellen Spatenstich ist der Startschuss für den Neubau der Multidos Hamburg GmbH im TIP Innovationspark Nordheide gefallen. Vor Ort in Buchholz entsteht in den kommenden Monaten der neue Unternehmenssitz des Pharmaunternehmens.

Geplant ist ein modernes Betriebsgebäude mit rund 2.200 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Vorgesehen sind eine Halle sowie ein zweigeschossiges Bürogebäude. In dem Neubau werden unter anderem Flächen für Produktion, Labore, Büros und Reinraumbereiche geschaffen. Damit stellt Multidos die Weichen für weiteres Wachstum und für die langfristige Entwicklung des Unternehmens am Standort Buchholz.

Die Multidos Hamburg GmbH ist spezialisiert auf die patientenindividuelle Konfektionierung, Verblisterung und Lieferung von Medikamenten. Über Apotheken als Auftraggeber versorgt das Unternehmen tausende Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln. Zum Einsatz kommen dabei eigenentwickelte Software-, Maschinen- und Verfahrenstechnologien sowie qualifizierte Qualitätskontrollen. Ziel ist eine sichere, zeitgerechte und fehlerfreie Arzneimittelversorgung auf Basis individueller Medikationspläne.

Besonders anspruchsvoll ist das Bauvorhaben aufgrund der hohen Hygieneanforderungen. In der Halle entsteht unter anderem ein Reinraum, in dem künftig patientenindividuelle Schlauchblister unter streng kontrollierten Bedingungen und nach internationalen GMP-Richtlinien produziert werden sollen.

Multidos beschäftigt überwiegend hochqualifizierte Mitarbeitende, darunter Fachkräfte aus der pharmazeutischen Industrie, Apotheker, Ingenieure, Softwareentwickler und Elektrotechniker. Mit dem neuen Standort sollen in den kommenden Jahren schrittweise weitere Arbeitsplätze in unterschiedlichen Fachbereichen entstehen.

„Das, was wir machen, hat Zukunft, und vor allem das, was wir machen, wird gebraucht werden: Für eine sichere und verlässliche Versorgung von Menschen, die darauf angewiesen sind. Wir freuen uns auf die neuen Möglichkeiten am neuen Standort und auf weiteres Wachstum“, sagte Geschäftsführerin Dr. Inge Zöller beim Spatenstich.

Das Projekt wird gemeinsam mit Otto Wulff als Baupartner umgesetzt. Sowohl Multidos Hamburg als auch die Projektbeteiligten hoben beim Spatenstich die vertrauensvolle Zusammenarbeit hervor, die das Bauvorhaben trägt.

Für den TIP Innovationspark Nordheide ist das Projekt ein weiteres Signal für die positive Standortentwicklung. Unternehmen, die sich für den Standort entscheiden, profitieren von der verkehrsgünstigen Lage, der guten Infrastruktur und dem innovationsorientierten Umfeld in unmittelbarer Nähe zu Hamburg.

Landrat Rainer Rempe (Mitte) sowie Thomas Nordmann und Metje Gödecke von der Stabsstelle Kreisentwicklung / Wirtschaftsförderung / Mobilität laden zur Teilnahme am Tag der Wirtschaft ein.
22.04.2026
Tag der Wirtschaft bietet einen Blick hinter die Unternehmens-Kulissen
17 Unternehmen öffnen ihre Türen für Besucher – Jetzt anmelden

Einmal sonst verschlossene Unternehmensbereiche kennenlernen und einen Blick hinter die Kulissen werfen – diese Möglichkeit gibt es beim Tag der Wirtschaft, den die Stabsstelle Kreisentwicklung / Wirtschaftsförderung / Mobilität der Kreisverwaltung am Freitag, 26. Juni, ausrichtet.

17 Betriebe bieten dann Informationen aus erster Hand und zeigen, wie vielfältig und leistungsfähig die Wirtschaft im Landkreis Harburg ist. Dazu öffnen sie am Tag der Wirtschaft ihre Türen für Betriebsbesichtigungen: am Vormittag bereits für Schulklassen, am Nachmittag für alle Interessierten. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

„Dabeisein lohnt sich. Mit dem Tag der Wirtschaft wird die ganze Bandbreite des Wirtschaftsstandortes Landkreis Harburg sichtbar und erlebbar“, sagt Landrat Rainer Rempe. „Ich danke den Unternehmerinnen und Unternehmern, dass sie besonders Jugendlichen spannende Einblicke in die Arbeitsabläufe ermöglichen“, so der Landrat. „Als dynamisches Wirtschaftszentrum in der Metropolregion Hamburg bietet der Landkreis Harburg beste Voraussetzungen für Unternehmen, um erfolgreich zu agieren und spielt auch im bundesweiten Vergleich der Wirtschaftsstandorte und -regionen ganz vorn mit. Viele unserer Hidden Champions mit hochspezialisierten Produktions- und Arbeitsprozessen sind weit über die Region hinaus und sogar international erfolgreich tätig.“

Beim Tag der Wirtschaft sind wieder Betriebe quer durch alle Branchen und Unternehmensgrößen dabei – Marinetechnik aus der Heide und Logistik ebenso wie Spezialfahrzeugbau und Recycling, zudem Unternehmen aus der Chemiebranche und aus dem Gesundheitsbereich. Die 17 Betriebe öffnen sonst nicht zugängliche Bereiche und bieten Informationen aus erster Hand. Führungen gibt es am 26. Juni um 13 oder um 15.30 Uhr, in einigen Unternehmen sogar zu beiden Zeiten. Die Führungen dauern jeweils etwa eineinhalb Stunden, so kann sich jeder sein individuelles Programm mit bis zu zwei Unternehmensbesuchen zusammenstellen. Selbstverständlich besteht dann für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und die Beschäftigten über Arbeitsabläufe und Berufsalltag „zu löchern“.

Anmeldungen für die Führungen sind ab sofort möglich. Weitere Informationen mit allen Einzelheiten und dem Programm-Heft zum Download gibt unter www.landkreis-harburg.de/tdw2026.

Diese Unternehmen beteiligen sich am Tag der Wirtschaft 2026: 
• Amazon Logistik Winsen
• BEST Fluidsysteme GmbH, Brackel
• Bruno Bock GmbH, Marschacht
• Carsten Ritter Stahlbau GmbH, Königsmoor
• Diestelmeier-Witte Massivholzbau GmbH, Seevetal
• Feldbinder Spezialfahrzeugwerke GmbH, Winsen/Luhe
• Friedrich Vorwerk SER & Co. KG, Tostedt
• Kroop & Co. Transport + Logistik GmbH, Neu Wulmstorf
• Kruse Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG, Stelle
• Marine Motor Service GmbH, Wenzendorf
• Mayr & Wilhelm GmbH & Co. KG, Buchholz
• Otto Dörner Kies und Deponien GmbH & Co, Seevetal
• RSH Polymere GmbH, Garstedt
• Stahlhärterei Haupt GmbH, Toppenstedt
• Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg, Rosengarten
• Vollmert Transport- und Montagetechnik GmbH, Egestorf
• Waldklinik Jesteburg Aldag GmbH & Co. KG, Jesteburg

Die Teilnehmerzahl für alle Besichtigungen und Führungen ist begrenzt, eine Anmeldung ist daher bei der Stabsstelle Kreisentwicklung / Wirtschaftsförderung / Mobilität erforderlich. Anmeldeschluss ist der 19. Juni.

Den Startschuss für das Welcome Center Landkreis Harburg geben (von links) Dr. Alexander Stark, Landrat Rainer Rempe, Stefan Baumann, Anke von Fintel, Dr. Katharina Rogge-Balke, Uwe Mylius, Clara Kohlstedt und Ulrike Kessler.
21.04.2026
Internationale Fachkräfte gewinnen und Unternehmen unterstützen
Offizieller Startschuss für das neue Welcome Center für den Landkreis Harburg als zentrale Anlauf- und Servicestelle

Die ersten Beratungen haben sogar schon stattgefunden, nun geht es offiziell los: Mit einer Willkommensveranstaltung wurde jetzt der offizielle Startschuss für das neue Welcome Center für den Landkreis Harburg gegeben – ein wichtiger Meilenstein für die Fachkräftegewinnung im Landkreis Harburg und damit zur Stärkung des Wirtschafts- und Unternehmensstandorts.

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik unterstrichen die Bedeutung des Projekts für die Region. Ziel des Welcome Centers ist es, Unternehmen bei den Herausforderungen des Fachkräftemangels aktiv zu unterstützen und den Zugang zum Arbeitsmarkt für internationale Fach- und Nachwuchskräfte zu erleichtern. Eine enge Kooperation besteht dabei mit dem Welcome Center des Nachbarlandkreises Heidekreis.

„Mit dem Welcome Center bündeln wir Kompetenzen und schaffen eine zentrale Anlauf- und Servicestelle für Unternehmen und für internationale Fach- und Nachwuchskräfte gleichermaßen“, betonte Landrat Rainer Rempe. „Das Ziel ist klar: Wir wollen Unternehmen dabei unterstützen, qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen, diesen Fachkräften das Ankommen in unserer Region erleichtern und dafür sorgen, dass Integration gelingt.“
Landrat Rempe wies darauf hin, dass der Landkreis Harburg eine starke, wachsende Region ist. Zwischen 2015 und 2022 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um rund 27 Prozent gestiegen – mehr als doppelt so viel wie im Landes- und Bundesdurchschnitt. Doch gleichzeitig spüren Unternehmen immer stärker einen zunehmenden Fachkräftemangel – eine Entwicklung, die durch den demografischen Wandel noch verstärkt wird. „Das betrifft längst alle Branchen“, sagte Landrat Rempe. Die Entwicklung, die zuerst im Pflege- und Gesundheitsbereich spürbar war, betrifft inzwischen auch Logistik, IT, Baugewerbe und Tourismus. Doch gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen, die mehr als 90 Prozent der Betriebe im Landkreis Harburg ausmachen, ist die Suche nach internationalen Fach- und Nachwuchskräften eine große Herausforderung – und dabei hilft ihnen nun das Welcome Center.

Das Welcome Center Landkreis Harburg mit den beiden Mitarbeiterinnen Clara Kohlstedt und Ulrike Kessler ist als Projekt des Landkreises Harburg an die Abteilung Bildung, Schule, Kreisvolkshochschule und Sport angegliedert. Finanziert wird es aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds ESF+, des Landes Niedersachsen und durch den Landkreis Harburg. „Als Welcome Center sind wir die zentrale Anlauf- und Servicestelle im Landkreis Harburg“, erläuterte Clara Kohlstedt. Dazu bietet das Welcome Center konkrete Unterstützung und mehrsprachige Beratung, persönlich und digital, für Unternehmen ebenso wie für internationale Fach- und Nachwuchskräfte. „Wir wollen den Start so leicht wie möglich machen.“

Hilfestellung gibt es zum Beispiel rund um Visum und Einreise sowie bei der Anerkennung beruflicher Qualifikationen ebenso wie bei der Sprachförderung sowie Begleitung in vielen Alltagsfragen. An die beiden Projektmitarbeiterinnen Ulrike Kessler (U.Kessler@LKHarburg.de, Telefon 04171/ 693 9434) und Clara Kohlstedt (C.Kohlstedt@LKHarburg.de, Telefon 04171/ 693 9433) können sich sowohl ausländische Fachkräfte wenden, die Teil unseres Arbeitsmarkts werden, als auch Unternehmen, die Fachkräfte aus dem Ausland beschäftigen möchten und dabei Unterstützung benötigen.

Weitere Informationen gibt es auf www.landkreis-harburg.de/welcomecenter .

04.03.2026
Start-up-Accelerator „Elevator“ wird bis 2028 gefördert
Minister Tonne überreicht Förderbescheid

Der überregionale Start-up-Accelerator „Elevator“ der Wirtschaftsförderungs-GmbH für Stadt und Landkreis Lüneburg (WLG) geht in die nächste Runde. Das Land Niedersachsen hat die Förderung des Programms als eins von insgesamt neun „Niedersächsischen Start-up-Zentren“ bis Ende 2028 für weitere drei Jahre zugesagt.

Den offiziellen Bewilligungsbescheid übergab der Niedersächsische Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne am 2. März 2026 in Hannover persönlich an WLG-Geschäftsführer Mario Leupold, Projektleiterin Christine Benecke und Kerstin Helm von der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH mit Sitz in Buchholz i.d.N.. Die WLH ist  Partner in diesem Projekt.

Minister Tonne hob die Bedeutung des Start-up-Standortes in Nordostniedersachsen hervor. Der Startup-Monitor des Landes vom letzten Jahr zeigt eine sehr gute Entwicklung der Region im Bereich Start-ups. Mittlerweile werden in Lüneburg pro Kopf mehr Start-ups gegründet als in Bremen.
Seit seinem Start im Jahr 2018 hat sich der „Elevator“ als feste Größe in der nordost-niedersächsischen Startup-Landschaft etabliert. Insgesamt 37 junge Unternehmen haben das Programm bereits durchlaufen. „Besonders erfreulich ist, dass ein Großteil dieser Start-ups der Region Lüneburg treu geblieben ist und sich hier erfolgreich weiterentwickelt hat“, so Christine Benecke, Gründungsmanagement der WLG. Bekannte Beispiele für erfolgreiche Absolventen sind Start-ups wie Erason, Heyho, Locawo, Barf Box oder Mind Vacations, die zeigen, wie aus innovativen Ideen tragfähige Unternehmen entstehen.

Gezieltes Coaching, wertvolle Netzwerke und starke Infrastruktur
Der Elevator bietet als Accelerator-Programm innovativen Start-ups ein intensives, sechsmonatiges Coachingprogramm. Neben der fachlichen Begleitung erhalten die Gründerinnen und Gründer Zugang zur Infrastruktur des Innovations- und Gründerzentrums e.novum in der Hansestadt Lüneburg und zum ISI-Zentrum für Gründung Business & Innovation in Buchholz. In der neuen Förderperiode wird das Angebot um gezielte Workshops ergänzt.

In enger Kooperation mit der WLH Wirtschaftsförderung Landkreis Harburg GmbH werden auch Start-ups in der Region Harburg betreut. „Wie in vielen anderen Bereichen arbeiten wir auch in der Start-up-Förderung eng mit den benachbarten Wirtschaftsförderungen in der südlichen Metropolregion zusammen. Mit der WLH aus dem Landkreis Harburg kooperieren wir zukünftig bei der konkreten Umsetzung des Elevators besonders eng“, erläutert WLG-Geschäftsführer Mario Leupold. Weitere Projektpartner in der Region sind Leuphana Universität Lüneburg, Wirtschaftsforum Lüneburg, Gründungsnetzwerk Region Lüneburg, IHK Lüneburg-Wolfsburg, Utopia, Wirtschaftsförderung Landkreis Stade.

Ab jetzt möglich: Bewerbungen für den „Elevator“
Start-ups können sich jederzeit für eine Aufnahme in das Programm bewerben. Der Einstieg ist flexibel möglich und bietet die Chance, das eigene Geschäftsmodell auf das nächste Level zu heben. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Start-ups, die mit ihrem innovativen Produkt oder Geschäftsmodell auch einen Beitrag zum nachhaltigen Konsum und zu einer nachhaltigen Produktion leisten.

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess finden Interessierte unter www.startups-lueneburg.de

Visualisierung des Neubaus der HSI Anlagen und Kraftwerkservice GmbH. Grafik: Bartram Bau-System / HSI
26.01.2026
Spezialist für Anlagenbau investiert im TIP Innovationspark Nordheide
HSI Anlagen- und Kraftwerkservice GmbH setzt auf Wachstum am Innovationsstandort Landkreis Harburg

Die HSI Anlagen- und Kraftwerkservice GmbH verlegt ihren Unternehmenssitz von Rosengarten-Sottorf in den TIP Innovationspark Nordheide nach Buchholz i. d. N. Auf einem rund 6.500 Quadratmeter großen Grundstück errichtet das Unternehmen ein modernes Büro- und Betriebsgebäude und investiert dafür mehrere Millionen Euro. Entwickelt und vermarktet wird der TIP Innovationspark Nordheide von der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH, die auch die Ansiedlung von HSI begleitet.

HSI ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in zweiter Generation mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im industriellen Service und Anlagenbau. Das Unternehmen baut, repariert und modernisiert verschiedenste Anlagen – von Stahlbaukonstruktionen und Tanklagern über Druckbehälter und Kesselanlagen bis hin zu Sonderkonstruktionen für besonders anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Zu den Kunden zählen unter anderem systemrelevante Industrieunternehmen und Versorger wie Hamburg Wasser, die Hamburger Energiewerke, Vattenfall, Shell-Raffinerien, ADM Hamburg, Aurubis und die Stadtreinigung Hamburg.

Der Neubau im TIP Innovationspark Nordheide wird künftig die zentrale Schaltstelle für das operative Geschäft von HSI. Geplant sind rund 300 Quadratmeter Bürofläche sowie etwa 1.300 Quadratmeter Produktions- und Werkstattflächen. Der neue Standort bietet optimale Voraussetzungen, um das bestehende Team weiterzuentwickeln. Mit dem Umzug nach Buchholz entsteht Raum für rund zehn zusätzliche Arbeitsplätze in verschiedenen Unternehmensbereichen – ergänzt um kaufmännische und technische Ausbildungsplätze. Den Einzug in den Neubau plant HSI für den Sommer 2026.

Für die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH ist die Ansiedlung von HSI im TIP Innovationspark Nordheide ein wichtiger Baustein in der Standortentwicklung. „Mit HSI gewinnt der TIP ein mittelständisches Industrieunternehmen, das in doppelter Hinsicht hervorragend zu unserem Standortprofil passt“, sagt WLH-Geschäftsführer Jens Wrede. „Zum einen stärkt HSI als spezialisierter Anlagenbauer die industrielle Wertschöpfung in der Metropolregion Hamburg. Zum anderen steht das Unternehmen mit seinem Fokus auf Sonderkonstruktionen, anspruchsvolle Werkstoffe und Prozessoptimierung für angewandte Innovation.“

Mit dem Wachstum der HSI Anlagen- und Kraftwerkservice GmbH zu einem Multidienstleister im industriellen Anlagenbau ist auch eine beeindruckende und bewegte Unternehmens-Geschichte verbunden: Für unseren Wirtschaftsförderungs-Blog sprachen wir mit HSI-Geschäftsführer Semih İşlemecioğlu, der uns Einblicke in das Unternehmen gewährt und verrät, wie er HSI in die Zukunft führt.

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