19.02.2020

Energie und Gebäudetechnik für Privathäuser

Vortragsreihe "Zukunftsgerechtes Bauen. Nachhaltig und Innovativ.

Energie und Gebäudetechnik für Privathäuser

Nachdem im Januar öffentliche Gebäude und Gewerbebauten im Fokus standen, soll es beim zweiten Vortragstermin der Veranstaltungreihe "Zukunftsgerechtes Bauen. Nachhaltig und Innovativ" um Privathäuser gehen:

"Energie und Gebäudetechnik für Privathäuser" am 19. Februar 2020, 17-19 Uhr:

Anhand von ausgewählten Beispielen möchten die folgenden Referenten mit Ihnen erörtern, wie eine innovative und zukunftsweisende Ausrichtung von privaten Bauprojekten realisiert werden kann:

Prof. Dr.-Ing. Helmut Marquardt, hochschule 21, Buxtehude

Zur Umsetzung ihrer Klimaschutzziele hat die Bundesregierung einige Gesetze und Verordnungen auf den Weg gebracht, darunter das Gebäudeenergiegesetz (GEG) mit technischen Mindestanforderungen, das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) mit einer CO2-Bepreisung (die zu steigenden Heizkosten führen wird) und die Energetische Sanierungsmaßnahmen-Verordnung (ESanMV) mit steuerlichen Fördermöglichkeiten für Investitionen in die energetische Qualität selbstgenutzter Wohngebäude. Ergänzend ist eine erweiterte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) als Ersatz der bestehenden Förder-programme geplant. Dies wird zu spürbaren Veränderungen beim Bauen und Sanieren von Privathäusern in Deutschland führen, v.a. soll dadurch die Anzahl der energetischen Modernisierungen deutlich steigen.

Helmut Marquardt ist Professor für Baukonstruktion, Bauphysik, Holzbau und Baustofflehre an der hochschule 21 und deren Vizepräsident. Seit 2005 ist er Leiter des Instituts für Weiterbildung und Bauprüfung, welches Fort- und Weiterbildungsangebote im Bauwesen entwickelt und realisiert.

Sascha Komoll, Klimawerk, Lüneburg

Eine tragende Säule im Klimaschutzplan der Bundesregierung ist der Gebäudebestand, der bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein soll. Drei Viertel aller Wohngebäude sind vor der 1. Wärmeschutzverordnung (1979) gebaut und besitzen neben einer schlechten Behaglichkeit einen hohen Wärmebedarf aufgrund nicht vorhandener Bauteildämmungen, der zudem überwiegend mit fossilen Brennstoffen und veralteten Techniken gedeckt wird. Nachhaltige Energiekonzepte bereits in der ersten Planungsphase zu berücksichtigen und der Einsatz regenerativer Energieträger sind bei der Sanierung und bei Neubauten unverzichtbar.

Sascha Komoll ist Geschäftsführer des KLIMAWERK in Lüneburg, einer Energieagentur für Energiekonzepte und Planungen für Wohn- und Nichtwohngebäude, kommunale Liegenschaften und gewerbliche Unternehmen.

Veranstaltungsort: ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation, Bäckerstraße 6, 21244 Buchholz i.d.N.

Veranstalter sind die Leuphana Universität Lüneburg und die hochschule 21 ( im Rahmen des Projektes NIREM, Nachhaltigkeitsinnovationen im regionalen Mittelstand). Die WLH und die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sind Kooperationspartner dieser Veranstaltungsreihe.

Anmeldung und weitere Infos:

https://www.hs21.de/fuer-unternehmen/wirtschaft-trifft-wissenschaft/zukunftsgerechtes-bauen


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