31.01.2020

Leichtbau leicht gemacht - Unternehmen informieren sich

Nächster Workshop startet am 27. Februar zum Thema 3D-Druck

Was haben ein Stahlbauunternehmen, ein Hersteller von Orthesen und ein Ingenieurdienstleister gemein? Sie alle haben Interesse an der Nutzung von neuen Materialien des Leichtbaus. Regionale Unternehmen folgten jetzt der Einladung der Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH (WLH) und des Projektkonsortiums bestehend aus Composites United e.V. (ehemals CFK Valley e.V.), der Helmut-Schmidt-Universität (HSU) sowie der Süderelbe AG zum Workshop „Leichtbau und Faserverbundwerkstoffe“ in das ISI-Zentrum für Gründung, Business & Innovation.

Einen Nachmittag konnten die Gäste sich über die Potenziale von Leichtbau und Faserverbundwerkstoffen informieren. In kleiner Runde tauschten sie sich zu den Einsatzmöglichkeiten der Technologie aus.

Obgleich Leichtbaumaterialien, wie carbonfaserverstärkte Kunststoffe (kurz: CFK) im Vergleich zu traditionellen Werkstoffen, wie Stahl, häufig deutlich teurer sind, bedarf es immer einer ganzheitlichen Betrachtung und Kosten-/Nutzenanalyse, so Dr. Bastian Brenken (Composites United e.V.). Denn entsprechende Mehrkosten lassen sich häufig z.B. durch Materialeinsparung, Gewichtsreduzierung oder Funktionsintegration mehr als kompensieren.

Genau hier für bietet das Projekt des"Kompetenzzentrum Neue Materialien und Produktion" (KNMP) kleinen und mittelständischen Unternehmen eine individuelle, kostenlose Beratung an. Sollte daraus eine konkrete Idee für den betrieblichen Einsatz von Leichtbaumaterialien entstehen, bietet das KNMP-Projekt Unterstützung bei der Entwicklung und Finanzierung eines Demonstrators bzw. Prototypen.

Bereits am 27. Februar 2020 veranstaltet das Kompetenzzentrum eine weitere Veranstaltung im
ISI-Zentrum für Gründung, Business & Innovation. Dann geht es um das Thema 3D-Druck
.

Anmeldungen sind noch bis zum 21. Februar 2020 möglich bei Dr. Arne Bünger (buenger(at)suederelbe.de).


Teilen:Auf Google+ teilenAuf XING teilen