03.03.2017

Länderübergreifender Erfahrungsaustausch über "grüne" Gewerbegebiete

Landkreis Harburg als Beispiel für nachhaltige Gewerbequartiers-Entwicklung

Die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten wächst – ebenso wie das Bewusstsein vieler Unternehmen für Umweltthemen und Klimaschutz. Bereits seit 2014 setzt sich der Landkreis Harburg als eine der bundesweit ersten Regionen für die Entwicklung von Gewerbequartieren im Einklang von Ökonomie und Ökologie ein. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) hat die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH (WLH) Kriterien erarbeitet, die in ein anerkanntes Zertifikat für „nachhaltige Gewerbequartiere“ eingeflossen sind. 

Doch wie kann die Entwicklung von „grünen“ Gewerbequartieren in der Praxis konkret aussehen? Wie lassen sich ökonomische, ökologische und soziale Ressourcen dauerhaft sichern? Welche Planungsperspektiven und raumplanerischen Lösungen gibt es vor dem Hintergrund der Energiewende in der Metropolregion Hamburg? 

Für einen Erfahrungs- und Ideenaustausch zu diesen Fragen begrüßte die WLH jetzt eine Delegation des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern sowie Vertreter der Metropolregion Hamburg. Das Treffen bildete den Auftakt, um die Zusammenarbeit bei der nachhaltigen Gewerbeflächenentwicklung in der Metropolregion Hamburg weiter voran zu bringen und Handlungsstrategien zur Förderung und Entwicklung von „grünen“ Gewerbegebieten zu erarbeiten.

„Länder, Städte, Kommunen und Wirtschaftsförderungen haben als Planer und Entwickler von Gewerbeflächen eine besondere Verpflichtung gegenüber den Menschen, der Landschaft aber auch gegenüber ansiedlungsinteressierten Unternehmen, die vor Ort neue Arbeitsplätze schaffen. Die WLH verfügt dank der Zusammenarbeit mit der DGNB aber auch dank der Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg zum Thema Biodiversität in  Gewerbegebieten über vielfältige Erfahrungswerte, die wir gerne weitergeben“, sagt Wilfried Seyer, Geschäftsführer der WLH. 


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