16.03.2018

Gewerbegebiet Gauß´scher Bogen eingeweiht

Das neue Wirtschaftsgebiet in Bispingen wurde am 15.03.2018 eingeweiht

Scherenschnitt Einweihung Bispingen

„Wir sind fertig.“ Mit diesen Worten hat Wilfried Seyer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH (WLH), das Bispinger Gewerbegebiet Gauß´scher Bogen am 15.03.18 eröffnet.

Erstmals hat die WLH damit ein Gewerbegebiet außerhalb des Landkreises Harburg realisiert. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bispingen sind direkt an der A7 in Nachbarschaft zu Snow Dome und Kartbahn 14,5 Hektar Fläche für Gewerbeansiedlungen entstanden. 1,6 Hektar sind davon für Tourismuseinrichtungen vorgesehen.
Die WLH hat in Bispingen 8,3 Millionen Euro brutto investiert. 1,8 Millionen Euro Fördermittel erhielt die WLH von der NBank, so dass die Netto-Investitionssumme bei 6,5 Millionen Euro liegt. Die Grundstücke werden ab 48 Euro/m² angeboten und sind an das gemeindeeigene Glasfasernetz angeschlossen. Die WLH hat die Zufahrtsstraßen gebaut, für Oberflächenentwässerung und ökologische Ausgleichsmaßnahmen gesorgt und übernimmt als Eigentümerin auch die Vermarktung. Die ersten Grundstücke sind bereits vergeben an einen sogenannten Glasfaser-Repeater und an das Abenteuerlabyrinth Lüneburger Heide. Investor Jörg Oster baut hier einen Irrgarten, der zugleich dazu einlädt, die Lüneburger Heide näher kennenzulernen.

Mit der Initiative Wirtschaftsregion Nordheide werben die sechs Gemeinden Seevetal, Marxen, Hanstedt, Salzhausen, Egestorf und Bispingen entlang der A7 gemeinsam um Investoren. „Es sind die Perlen entlang der A7 in attraktiver Lage zwischen Hamburg und Hannover“, betonte Seyer.


Bispingens Bürgermeisterin Sabine Schlüter blickte zurück auf die Vorgeschichte des Gauß´schen Bogens, der sich an den Horstfeldweg anschließt. „Was wird aus dem Horstfeld“ sei eine der häufigsten Fragen an sie gewesen, als sie vor sieben Jahren ihr Amt antrat. Im August 2014 schlossen die Gemeinde Bispingen und der Landkreis Harburg einen städtebaulichen Vertrag, im Juni 2016 trat der Bebauungsplan inkraft. Baubeginn war am 8. Februar 2017.

„Wir sind die Kommune im Norden des Heidekreises, die nach Hamburg schaut. Wir sehen uns als Türöffner für die Metropolregion“, sagte Sabine Schlüter. Der Name Gauß´scher Bogen sei gut gewählt: Der Naturwissenschaftler Carl Friedrich Gauß nutzte um 1820 auch den nahegelegenen Wilseder Berg für seine Berechnungen zur Landvermessung.




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