21.09.2017

Gemeinsam für den Wirtschaftsstandort

Gemeinden und WLH geben Startschuss für die „Wirtschaftsregion Nordheide“

Im Wettbewerb um Unternehmen, Arbeitsplätze und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung kommt es für Kommunen nicht nur auf eine gute Infrastruktur an, sondern auch auf starke Ideen, Netzwerke und Partner, die sich gemeinsam für den  Erfolg von Wirtschaftsstandorten einsetzen. 

Vor diesem Hintergrund startet die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH (WLH) eine neue, kreisübergreifende Initiative: Unter dem Motto „Wirtschaftsregion Nordheide. A7 verbindet“ bündelt die WLH zusammen mit den Gemeinden Seevetal, Marxen, Hanstedt, Salzhausen, Egestorf und Bispingen ihre Stärken und repräsentiert den Wirtschaftsstandort entlang der Autobahn A7 erstmals unter einer neuen, gemeinsamen Marke. 

Am Mittwoch, 20. September 2017, gaben Vertreter der Kommunen zusammen mit WLH-Geschäftsführer Wilfried Seyer den Startschuss für die „Wirtschaftsregion Nordheide“ und stellten sie der Öffentlichkeit vor: Die „Wirtschaftsregion Nordheide“ verbindet zwischen Seevetal und Bispingen aktuell sechs Wirtschaftsgebiete entlang der A7 mit insgesamt mehr als 70 Hektar Gewerbefläche. Bereits heute sind in diesen Gebieten rund 50 Unternehmen mit mehr als 700 Arbeitsplätzen ansässig. 13 Unternehmen haben sich allein in diesem Jahr für den Standort entschieden. Damit einher geht ein Investitionsvolumen der Unternehmen von knapp 8 Millionen Euro in 2017.

Die Ansiedlung weiterer Unternehmen mit  neuen Arbeitsplätzen zu fördern und den Wirtschaftsstandort im Süden Hamburgs auch überregional noch bekannter zu machen – das ist das Ziel der neuen Initiative. Denn, so betonte Wilfried Seyer: Trotz eines überdurchschnittlich dynamischen Wirtschaftswachstums und eines deutlichen Anstiegs der Erwerbstätigkeit in den vergangenen Jahren liege die Region beim Gewerbesteueraufkommen immer noch hinter dem Landes- und Bundesdurchschnitt zurück. „Wir sollten die Ausweisung von Gewerbegebieten deshalb auch in Zukunft nicht vernachlässigen. Sie sind mit den Investitionen, den Arbeitsplätzen und der Steuerkraft ein sehr wichtiger Baustein für die Daseinsvorsorge der Städte und Gemeinden. Und dies kommt letztlich den Bürgern zugute, die hier vor Ort wohnen und arbeiten.“

Statt kleinteiliger Angebote finden standortsuchende Unternehmen in der neuen „Wirtschaftsregion Nordheide“ künftig ein Portfolio an Gewerbeflächen, das WLH-Geschäftsführer Wilfried Seyer mit einem „Fachmarktzentrum“ für Gewerbeflächen vergleicht: „Ein Fachmarktzentrum mit 70 Hektar erzielt größere Wirkung als eine Einzellage mit sieben Hektar. Die Bündelung des Angebots macht es auch dem suchenden Unternehmen leicht“, so Seyer und ergänzt: „Nur wenn die Lage wirklich passt, stellt sich später auch der Erfolg des Unternehmens ein. Dieser Erfolg ist dann letztlich auch ein Erfolg der Gemeinde und der Wirtschaftsförderung. Da schließt sich der Kreis“.

Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist es, die Kommunen mit Wirtschaftskraft zu fördern. Gemeinsam mit den Gemeinden wird die WLH die „Wirtschaftsregion Nordheide“ mit Leben füllen und die Initiative weiter voranbringen. Seinen ausdrücklichen Dank richtete Wilfried Seyer an die Gemeindevertreter für ihr Vertrauen in die Idee und für ihre Unterstützung: „Die neue Wirtschaftsregion Nordheide ist ein sehr gutes Beispiel für gelebte kommunale Solidarität.“

Informationen zur „Wirtschaftsregion Nordheide“ sowie Filme zu den Gewerbe- und Wirtschaftsgebieten in den Gemeinden gibt es ab sofort auch im Internet unter www.wirtschaftsregion-nordheide.eu.

 

Foto:
Sie stehen für die „Wirtschaftsregion Nordheide“ (v.l.): René Meyer, stellvertretender Geschäftsführer der WLH GmbH, Elisabeth Mestmacher, Bürgermeisterin der Gemeinde Salzhausen, Wilfried Seyer, Geschäftsführer der WLH GmbH, Olaf Muus, Samtgemeindebürgermeister Hanstedt, Beate Thiel, stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Marxen, Sabine Schlüter, Bürgermeisterin der Gemeinde Bispingen, Martina Oertzen, Bürgermeisterin der Gemeinde Seevetal, Marko Schreiber, Bürgermeister der Gemeinde Egestorf, sowie Anette Randt, stellvertretende Landrätin des Landkreises Harburg. (c) WLH 


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